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Vorrunde Tiroler Hallenmeisterschaft 11.01.2014 in Kössen

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Wie im Vorjahr traten wir auch heuer als SPG Kirchberg/Kitzbühel zur Tiroler Hallenmeisterschaft an. Wieder fand die Vorrunde in Kössen statt. Im 1. Spiel trafen wir gleich auf den vermutlich stärksten Gegner, die SPG Kirchdorf/Waidring. Wir verzeichneten dabei einen Auftakt nach Maß. Bereits in der 1. Spielminute konnte uns Nico mit einem Flachschuß in Führung bringen. Es entwickelt sich ein sehr hartes Match. Keiner der Mannschaften gab auch nur 1 cm Platz freiwillig her. Nach einem Rückpass der Kirchdorfer, den der Torhüter mit den Händen aufnahm, entschied der Schiedsrichter auf indirekten Freistoß. Mario schaltete am schnellsten. Er spielte den Ball sofort auf Jakob, der alleine vor dem Tor direkt auf den Torhüter schoss. Den Nachschuß konnte Jakob jedoch im Tor unterbringen. In weiterer Folge drückten uns die Kirchdorfer in die eigene Hälfte. Mit tollem Kampfgeist und einem sehr starken Stefan im Tor, ließen wir jedoch kein Tor mehr zu. Mit etwas mehr Übersicht hätten wir den ein oder anderen Konter noch besser fertig spielen können, und dass Ergebnis nach oben schrauben. Es blieb jedoch beim 2:0.

Im 2. Spiel trafen wir dann auf die Mannschaft aus Erl. Wieder konnten wir in der 1. Minute in Führung gehen. Jakob spielte den Ball zu Mario, der diesen flach ins Eck schoß. Im Alleingang erzielte Mario daraufhin das 2:0. Wir übten Dauerdruck auf das gegnerische Tor aus, waren jedoch viel zu hektisch und unkonzentriert. So konnten sich die Erler, die toll kämpften, im Spiel halten. Nico war schlußendlich zum 3:0 erfolgreich. Er bekam den Ball von Mario zugespielt und schoß ihn ins lange Eck. 20 Sekunden vor Schluß konnte ein Erler Spieler alleine auf Stefan zulaufen. Dieser blieb jedoch erfolgreich, und verhinderte somit den 1. Gegentreffer an diesem Nachmittag.

Im 3. Spiel trafen wir auf die Mannschaft aus St. Johann. Hier zeigte die Mannschaft, was in ihr steckt. Von Beginn an zeigten alle Spieler das beste Spiel am heutigen Tag. Mario erzielte nach einer Einzelaktion das 1:0. Das 2:0 erzielte Andreas mit einem platzierten Schuß. Beim 3:0 ließ Andreas seinen Gegenspieler mit einem Hacken aussteigen, er spielte den Ball zum freistehenden Mario, der diesen direkt nahm und zum 3:0 im Tor versenkte. Das 4:0 erzielte Leonhard mit einem Volleyschuß. Andreas spielte ihm dabei den Ball, hoch über den Torhüter, zu. Beim 5:0 spielte Jakob den Ball aus der Ecke zurück auf den sich freilaufenden Leonhard, der diesen flach ins Eck schob. Den letzten Treffer in diesem Spiel erzielte wieder Andreas. Michi spielte den Ball über die Bande vor das Tor, wo Andreas goldrichtig stand, und den Ball im Tor unterbringen konnte. Das Spiel endete somit mit einem 6:0 Sieg. In der offiziellen Wertung wurde das Spiel, keiner weiss warum, mit 5:0 gewertet.

Nun hatten wir es im letzten Spiel gegen die SPG Wilder Kaiser in der eigenen Hand, in die Zwischenrunde aufzusteigen. Mit einem Unentschieden würden wir die Gruppe gewinnen und sicher in die Zwischenrunde aufsteigen. Für das, was sich in den nächsten 15 Minuten am Feld abspielte, fehlt den Trainern immer noch die Erklärung. War es totale Überheblichkeit unserer Kinder? Jedenfalls kamen wir überhaupt nicht ins Spiel. Die einfachsten Sachen gelangen nicht mehr. Anstatt, wie im Spiel vorher, Ball und Gegner laufen zu lassen, verzettelten sich alle in Einzelaktionen. So kam es, wie so oft im Fußball, und die SPG Wilder Kaiser konnte durch einen unhaltbaren Schuß, der über die Stange den Weg ins Tor fand, in Führung gehen. Nun kam noch etwas Verunsicherung in unser Spiel. Nach Zuspiel von Mario konnte Jakob dann das 1:1 erzielen. Mit sehr viel Herzklopfen konnten wir uns über die 15 Minuten retten und uns als Turniersieger für die Zwischenrunde, die am Sonntag, 16. Februar, entweder in Kufstein oder in Wörgl stattfindet, qualifizieren.  

Fazit: Mit tollem Kampf und Einsatz konnten wir das 1. Spiel gewinnen. Danach zeigten wir auch tollen Hallenfußball, bevor wir uns im letzten Spiel fast selber im Weg gestanden wären, und den eigentlich sicheren Aufstieg noch vergeigt hätten

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