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Spielbericht FC Kitzbühel vs. Kirchberg/Reith

Die Mannschaft ist hoch motiviert und zeigt von der ersten Minute an, dass sie das Spiel gewinnen will. Kitzbühel hat Anstoß und wir können gleich den Ball erobern. Gregor spielt steil nach vorne und Jan taucht schon das erste Mal vor dem gegnerischen Tor auf. Seinen Schuss kann der gute Tormann aber abwehren. Heute könnte was gehen und es geht auch tatsächlich in der gleichen Tonart weiter. Wieder können wir einen Zweikampf im Mittelfeld gewinnen. Jan schickt Marco einen idealen Lochpass, der über die rechte Seite nach vorne stürmt. Seinen Schuss kann der Tormann gerade noch abwehren, aber gegen Marcos Nachschuss ist er chancenlos. 1:0 nach nur 2 Minuten. Mit schnellen Vorstößen gelingt es uns auch in den nächsten Minuten den Gegner unter Druck zu setzen, nur ganz selten kommen die Kitzbühler aus der eigenen Hälfte und wir finden Chance um Chance vor. In der 10.Minute dürfen wir wieder jubeln. Dani erkämpft an der Mittellinie den Ball und schickt Gregor mit einem Steilpass durch die Mitte. Diese Chance lässt sich Gregor nicht nehmen und versenkt den Ball cool zum 2:0. Weitere 2 Minuten später der nächste Treffer. Der eben auf Seiten der Kitzbühler eingewechselte Stefan Promegger versucht als letzter Mann unseren heute sehr agilen Jan aussteigen zu lassen. Das war wohl keine gute Idee. Jan schnappt ihm den Ball weg und von hinten kommt schon unser Marco daher gerauscht. Pass von Jan und 3:0 durch Marco. Zweites Assist von Jan und zweites Tor durch Marco.

Nach dem 3:0 und 15 Minuten Dauerdruck auf das Kitzbühler Tor zeigen sich nun aber schon die ersten Ermüdungserscheinungen. Wir verlieren einige Zweikämpfe im Mittelfeld und die Abwehr wirkt etwas unsicher. So wird das Spiel ausgeglichener. Es gibt auf beiden Seiten einige Chancen mit Vorteilen auf Kirchberger Seite, die Tormänner auf beiden Seiten lassen sich in Halbzeit 1 aber nicht mehr bezwingen.

Nach der Pause machen wir einige Umstellungen und stellen den Großteil der Positionen um. Auch Kitzbühel macht eine wichtige Umstellung. Ihr bester Spieler Stefan Promegger geht ins zentrale Mittelfeld und zieht dort die Fäden. Leider vernachlässigen wir nun die Defensivarbeit im zentralen Mittelfeld und Kitzbühel, allen voran Stefan, kommt immer besser ins Spiel. Mit seinem linken Hammer ist er stets eine Gefahr, nur mit Glück können wir einen Gegentreffer vorerst noch verhindern. Markus bewahrt uns einige Male mit tollen Paraden vor einem Tor, Marco kann 2 mal noch gerade auf der Linie klären und Dani wird von einer Granate von Stefan getroffen, sodass ihm für einige Zeit die Luft weg bleibt. Aber auch wir haben unsere Chancen, Kevin vergibt 2 x aus aussichtsreicher Position und auch Julian hat im Konter seine Chance, aber auch uns fehlt in dieser Situation das notwendige Glück bzw. die Abgebrühtheit um die Führung auszubauen. 10 Minuten vor Schluss der große Auftritt von Stefan Promegger auf Seiten der Kitzbühler Jungs. Innerhalb von einer Minute erkämpft er sich 2 x den Ball im Mittelfeld und zieht eiskalt auf unser Tor ab. Beide Male kann unser Tormann Markus nur zuschauen wie ihm der Ball mit beinahe Lichtgeschwindigkeit um die Ohren fliegt. Nachdem das Spiel zu kippen droht wird Dani auf den Kitzbühler Scharfschützen abgestellt und macht seine Sache hervorragend. Wir haben in den letzten Minuten wieder mehr vom Spiel und finden noch einige Chancen vor. Vor allem bei den vielen Eckbällen stellt Dani klar wer der Herr Lüfte ist. Jeder (wirklich jeder!) Eckball landet auf seinem Kopf, aber der Erfolg bleibt ihm heute leider verwehrt. Tore fallen aber keine mehr und so endet das Spiel mit einem verdienten aber auch etwas glücklichem 3:2 Sieg für unsere Mannschaft.

Fazit: Von der ersten Minute munter und den Gegner unter Druck gesetzt und verdient 3:0 geführt. Leider haben wir etwas verabsäumt die Führung weiter auszubauen und der Schlendrian hat sich mit Fortdauer des Spiels eingesetzt. Auffallend ist, dass momentan nur 3 – 4 Spieler ihr Potential abrufen können. In den nächsten beiden Wochen werden wir daran arbeiten noch mehr Spieler an ihr Maximum heran zu führen um dann auch Kufstein Paroli bieten zu können. Selbstvertrauen haben wir nach dem Sieg im Lokalderby jedenfalls wieder gewonnen.

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