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21.10.2011: Kirchberg vs. Walchsee 2:5 (2:3)

Nach den vergangenen, durchwachsenen Wochen ist das Spiel heute gegen den SV Walchsee wohl schon eine echte Nagelprobe, ob die Landesliga für unsere Männer in dieser Zusammensetzung nicht doch etwas zu „steil“ ist. Auch der heutige Gegner startete schwach in die Meisterschaft, konnte allerdings zuletzt fleißig punkten und liegt vor der Partie in der Tabelle vor dem SC Kirchberg.

Vor sehr spärlicher Kulisse muss die Heimmannschaft leider auf Stammgoalie Gründhammer verzichten. Von Beginn an wirkt Kirchbergs Defensive sehr unkonzentriert und erlebt so schreckliche 15 Minuten. Zunächst erzielen die Gäste in der 2. Minute das 0:1, als nach einem Pass aus dem linken Halbfeld die Zuordnung nicht stimmt und ein Stürmer den Ball ungehindert aus 8 Metern einschießen kann. Beim 0:2 nach 5 Minuten bewundern Verteidiger und Goalie einen gegnerischen Kopfball nach Ecke aus zentralen 5 Metern. Auch danach verlegt sich unsere Defensivabteilung eher aufs Zuschauen als aufs Attackieren, dem Gegner wird sehr viel Raum für seine seltenen Kombinationen gelassen. Wenn man kein Glück hat, kommt manchmal auch noch Pech dazu, so in der 13. Minute bei einem Pressball am 16er, der den Weg zum 0:3 ins Tor findet. Doch Kirchbergs Offensive namens Vcelar meldet sich zurück. Nach 2 missglückten Freistößen reicht es ihm und er verwandelt eine Ecke von rechts direkt ins Tor (37.). Hoffnung keimt auf, als dann Thaler kurz vor der Halbzeit per Kopf nach einem effetvollen Freistoß von Vcelar, den der Goalie nur in die Mitte abwehren kann, zum 2:3 verkürzt. Nach der Pause ist Kirchberg wie schon vorher nur nach einigen Standards gefährlich, die allesamt durch Vcelar ausgeführt werden. Der Rest des Spiels ist Stückwerk ohne individuelles Selbstvertrauen. Walchsee kann es auch nicht besser und entpuppt sich als spielerisch ebenfalls nicht unüberwindbare Hürde. Zu ihrem Glück erzielen Leitner und Lechner zusammen in der 79. Minute ein überraschendes Eigentor und dazu verfehlt noch Goalie Berger eine harmlose Eckballflanke, die der Gegner zum 2:5 per Kopf verwandelt.

Fazit: Man muss sich wohl leider daran gewöhnen, dass so nur „kleinere Brötchen“ gebacken werden können. Weder individuell, geschweige denn mannschaftstaktisch, kann man derzeit mithalten.  Ab nächster Woche folgen die Spielberichte wieder exklusiv auf www.fanreport.at.

  

 

 

 

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