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12.11.2011: Kirchberg vs. Schwoich 1:1 (0:0)


Im heutigen Spiel Kirchberg gegen Schwoich heißt es für beide Mannschaften angesichts der Tabellensituation „verlieren verboten“.

Bis auf die allerersten Minuten, als ein Schwoicher Verteidiger einen Ball von Thaler gerade noch vor der Linie retten kann und auf der Gegenseite Goalie Hühnersbichler gegen den alleine auf ihn zulaufenden Standl großartig rettet, entwickelt sich zunächst ein zerfahrenes Spiel. Wenn überhaupt, werden beide Mannschaften in der ersten Halbzeit nur über Standards gefährlich. Der Schiedsrichter trägt auch das Seine zu dem schwachen Niveau bei, er pfeift sehr kleinlich und verteilt unverständliche gelbe Karten.

Nach dem Wechsel nimmt die Partie aber Fahrt auf, wenn auch in erster Linie von Seiten der Gäste. Es ist allerdings Kirchberg, das die erste Chance zur Führung nützt. Wälzlein hebt einen Freistoß vom Mittelkreis gefühlvoll auf den Elfmeterpunkt, von dem Depauli gekonnt per Kopf ins rechte Toreck verlängert. Nun allerdings ziehen sich die Hausherren sehr weit zurück und laden die Gäste, die besonders über den schnellen Standl Christoph stets gefährlich wirken, immer wieder zu Offensivaktionen ein. Goalie Hühnersbichler kann in der 59. Minute einen Freistoß aus 20 Metern großartig aus dem Kreuzeck fischen. 3 Minuten später ist allerdings auch er geschlagen, als nach einem Stangerlpass Depauli zu kurz in die Mitte abwehrt und der anschließende Flachschuss aus 16 Metern im Tor einschlägt. Hühnersbichler hält dann in der 68. Minute mit 2 unglaublichen Reflexen innerhalb von wenigen Augenblicken Kirchberg im Spiel. Die Folgeminuten sind geprägt von weiterhin besseren Schwoichern und Kirchberg hat einiges Glück, als der Schiedsrichter nach einer unübersichtlichen Aktion ein Tor für Schwoich nicht anerkennt. Unerklärlich dann allerdings, warum der Schiedsrichter nach einem Foul des Schwoicher Goalies an Thaler im Strafraum zwar Gelb zeigt, allerdings nicht auf den Elfmeterpunkt zeigt. In der 83. Minute folgt dann die einzige spielerisch gelungene Aktion der Hausherren. Gutensohn passt im  Spielaufbau auf Wälzlein, dieser setzt Thaler gekonnt am rechten Flügel ein und dessen Flanke knapp von der Grundlinie landet nach Kopfball von Vcelar leider nur an der Stange. Dass das Spiel dann für die Hausherren doch glücklich mit einem 1:1 endet, ist Goalie Hühnersbichler Bernhard zu verdanken, der in der 85. Minute noch 2x mit starken Reaktionen seine heutige unglaubliche Form unter Beweis stellt.  

Fazit: Der Einsatz und Wille ist den Spielern nicht abzusprechen, die „spielerischen“ Mittel, insb. weite Pässe auf die Spitzen, erweisen sich jedoch einmal mehr als zu beschränkt. Der Punktgewinn muss als durchaus glücklich bezeichnet werden, vielleicht eine ausgleichende Gerechtigkeit nach der „blöden“ Niederlage in Kirchdorf. Sehr positiv, dass es heute zu keinen „Verbalattacken“ auf den Schiedsrichter gekommen ist. Da ist die Handschrift des neuen Trainers schon erkennbar.

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