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08.10.2011: Kirchberg vs. Hopfgarten 0:2 (0:1)


Im bitterkalten Kirchberg brauchen beide Mannschaften vor guter Kulisse einige Zeit, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Nach 20 Minuten verzieht Vcelar knapp aus 20 Metern, nachdem ein Verteidiger den Ball verfehlt hat. Kurz darauf hält Gründhammer einen Weitschuss, der genau unter die Latte gepasst hätte. Fast alles ist auf beiden Seiten auf Spielmacher „Zufall“ aufgebaut. Die größte Chance vergibt in Minute 34 dann Bendler, als er von Vcelar schön bedient völlig frei zum Schuss kommt, das Tor aber verfehlt. Hopfgarten kommt meist nur nach individuellen Kirchberger Fehlern zu Chancen und in Minute 41 nützt ein Stürmer einen leichtsinnigen Ballverlust von Leitner, er lässt einen Verteidiger gekonnt aussteigen und schießt zum 0:1 ein. Die restlichen Minuten bis zur Pause sind die stärksten des überlegenen Tabellenführers, aber selbst da sind durchdachte Aktionen nicht angesagt. Nach der Halbzeit passiert wiederum lange nichts, ehe Kirchberg in der 62. Minute eine 3-fach-Riesenchance zum Ausgleich vorfindet, der allerdings durch Pech und Unvermögen verhindert wird. Aschaber hat sich einen aussichtslosen Ball erlaufen, zur Mitte geflankt und dort haben einige Spieler, zuletzt Vcelar, den Ball nicht im Tor unterbringen können. So kommt, was kommen muss, Hopfgarten erzielt das 2. Tor, allerdings aus stark abseitsverdächtiger Position. Wenn man kein Glück hat, kommt manchmal auch noch Pech dazu, so in der 71. Minute, als Vcelar aus spitzem Winkel nur die Stange trifft. Der Rest ist geprägt von einer Superparade von Gründhammer nach einem Weitschuss und von einigen rüden Fouls der müden Kirchberger Kicker.

Fazit: Es ist bittere Gewissheit, die gleichzeitig auch Hoffnung sein muss: der Tabellenführer war stets in Reichweite und nicht wirklich um 2 Tore besser. Was dringendst besser werden muss, ist das Spiel nach vorne, es gab fast keine herausgespielte (eintrainierte) Offensivaktion. Die Laufwege mancher Stürmer sind unergründlich.

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