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02.09.2011: Bruckhäusl vs. Kirchberg 1:1 (1:0)


Auf dem glitschigen, regennassen Rasen beginnt unsere Erste mit Stopper Wolfgang Thaler, der manchmal so tief steht wie die Abendsonne über dem kleinen Bruckhäusler Sportplatz. Während den ersten 15 Minuten hat man als neutraler Zuschauer das Gefühl, dass Kirchberg mit einem Mann mehr am Platz steht, so drückend ist die Überlegenheit. Allerdings sind es meist Freistöße oder Weitschüsse, die Richtung gegnerisches Gehäuse abgegeben werden und diese leider allesamt ohne Erfolg. Bruckhäusl agiert heute „taktisch“ mit wild nach vorne geschlagenen Bällen und weiten Einwürfen und vergibt nach 20 Minuten die erste Torchance nach einem Einwurf von links. Mitte der 1. Halbzeit wird das Spiel etwas ausgeglichener und dann erzielt aus heiterem Himmel Bruckhäusl mit einem Freistoß aus 30 Metern hoch mitten aufs Tor die ziemlich unverdiente Führung. Nach der Pause vergibt der heute beste Mann am Platz Wolfgang Thaler zunächst einen Freistoß aus 18 Metern Entfernung, ehe er nach einem energischen Alleingang ca. 25 Meter vor dem Tor böse gefoult wird. Harry Vcelar schießt den Freistoß, der Tormann lässt abprallen und beim Kampf um den Ball wird Christian Bendler unnötig gefoult. So kann Harry „the Goalgetter“ Vcelar per Elfmeter ausgleichen. Danach setzt sich Kirchberg wieder in der Bruckhäusler Spielhälfte fest ohne allerdings spielerisch viel auf die Reihe zu bringen. Die beste Gelegenheit vergibt Matthias Leitner nach der einzigen nennenswerten „Flachpasskombination“ des Spieles (Jungs, das würden wir uns öfter wünschen, dass Ihr die Kugel flach haltet!!) über Michael Lechner und Martin Pletzer. Es folgen bis zum Schlusspfiff noch viele Ausschüsse von Tormann zu Tormann, Abstöße von Tormann zu Tormann, weite Einwürfe auf beiden Seiten, Fehler im Spielaufbau, einige Freistöße, aber leider keine spielerisch erwähnenswerte Aktion mehr.

Fazit: Leider nur ein Remis in einer Partie, in der man nie das Gefühl hat, verlieren zu können. Heute wirkt die Spielanlage des SC Kirchberg reifer als die unorthodoxe Herangehensweise der Heimmannschaft. Sehr aktiv Wolfgang Thaler mit seinem Offensivdrang und defensiven Stellungsspiel, sehr sicher wirkt Tommy Gründhammer (mit einer Ausnahme). Hoffnung gibt die Erkenntnis, mit dieser Mannschaft in dieser Liga durchaus mithalten zu können, auch wenn die Ansprüche der Zuschauer an ein Fußballspiel derzeit nur sehr sporadisch erfüllt werden.  

Negativ aufgefallen: 3 gelbe Karten, ausschließlich wegen Kritik am nicht schlechten Schiri.

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